Leistungsspektrum​

COMPETENCE CENTER GEDÄCHTNISTRAINING

  • Ressourcenorientiertes GT für Menschen mit Demenz
    Gruppen- und Einzeltraining auf Anfrage Mobiles
  • Gedächtnistraining Vermittlung von diplomierten TrainerInnen
  • Lehrgang zum/zur Dipl. GedächtnistrainerIn ©

KLINISCH-PSYCHOLOGISCHE PRAXIS

Klinisch-psychologische Beratung zeichnet sich durch wertfreies, aktives Zuhören und Kommunizieren aus.
Gemeinsam wird ein Perspektivenwechsel (andere Sicht auf die gegenwärtige Situation) angestrebt, Selbstbestimmtheit, Problemlösestrategien und Handlungsfähigkeit der Klienten werden unterstützt.
Ein Dialog auf Augenhöhe findet statt.

Klinische Psychologen verfügen über Kenntnisse zur Diagnostik von psychischen Erkrankungen und können so entweder eine entsprechende Behandlung planen und durchführen oder an entsprechende Experten weitervermitteln.

Unterstützung

  • bei psychischen und physischen Erkrankungen – mit der Krankheit leben

  • bei Gedächtnis- und Lernproblemen – maßgeschneidertes Gedächtnistraining und Vermittlung von Arbeitstechniken
  • in belastenden Lebenssituationen – Umgang mit der Krise
  • nach Verlusterlebnissen –
    über die Trauer sprechen
  • bei Stress am Arbeitsplatz – Bewältigungsstrategien optimieren

 

 

DEMENZSERVICE

  • Anlaufstelle bei Gedächtnisstörungen bzw.Verdacht auf Demenz
  • Workshops- und Vorträge siehe www.gedaechtnispsychologie.at
  • Begleitung der Betroffenen und ihrer Angehörigen nach der Diagnose
  • Information über bestehende Unterstützungs- und Beratungsangebote in der   Region.
  • Entlastungsgespräche – Unterstützung im Umgang mit den Erkrankten
  • Fallbesprechungen für Institutionen der Seniorenbetreuung und pflege

Was ist Demenz?

Bei Vorliegen einer Demenz (Latein: «dementia» bedeutet «ohne Geist») kommt es zum Abbau kognitiver emotionaler und sozialer Fähigkeiten, der zu einer Beeinträchtigung von sozialen und beruflichen Funktionen führt. Vor allem ist das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik, und bei einigen Formen auch die Persönlichkeit betroffen. Entscheidend ist der Verlust bereits erworbener Fähigkeiten im Unterschied zur angeborenen Minderbegabung. Nicht alle Demenzursachen sind geklärt – trotzdem können einige Formen medikamentös behandelt werden, d.h. man kann durch Therapie die Symptome abschwächen. Die am häufigsten auftretende Demenzform, aber bei weitem nicht die einzige, ist die Alzheimer-Krankheit. Für die Demenztherapie ist die Klärung der zugrunde liegenden Ursachen von Bedeutung,da es auch reversible Demenzformen gibt.

Zahlen & Statistik

  • Etwa 100.000 ÖsterreicherInnen leiden an einer dementiellen Erkrankung. 2050 wird diese Zahl auf etwa 230.000 angestiegen sein – denn mit dem Alter steigen Inzidenz- und Prävalenzzahlen. In Österreich wird jährlich etwa eine Milliarde Euro für die Versorgung Demenzkranker ausgegeben
    (75% nicht-medizinische-, 25% medizinische- und 6% Medikamentenkosten).
  • Die Alzheimer-Krankheit ist für 60-80% der Demenzen verantwortlich, gefolgt von der vaskulären Demenz (15-20%) und
    der Demenz mit Lewy-Bodies (7-20%).
    Andere Demenzformen sind selten (unter 10%).
    Mischformen sind häufig.
  • Neben den primär degenerativen Ursachen können auch neurologische Erkrankungen (z.B. intrakranieller Tumor, subdurales Hämatom, Hydrozephalus etc), psychiatrische Krankheiten (z.B.Depressionen), Internistische Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenfunktionsstörungen) und chronische Einnahme bestimmter Medikamente zu Beeinträchtigungen des Gedächtnisses führen.

Risiken und Belastungen

Die Betreuung von DemenzpatientInnen stellt eine enorme physische, psychische, gesundheitliche und finanzielle Belastung für Angehörige dar. DemenzpatientInnen verlieren im Krankheitsverlauf ihre Unabhängigkeit und bedürfen permanenter Außenhilfe. Über 80% der PatientInnen wird unentgeltlich von Angehörigen betreut. Das Zusammenwirken von dauerndem Betreuungsstress, Verlust persönlicher Entfaltungsmöglichkeiten, körperlicher Pflegebelastung und vorbestehender somatischer Krankheiten erhöhen zusätzlich das körperliche Erkrankungsrisiko der BetreuerInnePflegende Personen haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein deutlich erhöhtes Sterberisiko. Hoher Pflegeaufwand im fortgeschrittenen Alzheimerstadium mit Verhaltensstörungen des/der betreuten PatientIn, dauerhafter negativer Pflege-Stress und vorbestehende Erkrankungen wirken sich ungünstig aus.
© http://www.alzheimer-gesellschaft.at

Kontakt

Email

Tel:

+43 699 128 520 80

Adresse

Messendorferstraße 40,
8041 Graz

Kontaktformular us